Archivieren des Schuljahres
Das Schuljahr neigt sich nun dem Ende zu und mit Begeisterung konnten wir erleben, wie intensiv Kinder und Lehrpersonen das Angebot der Blogs mit tollen Ideen genutzt haben. Da man aktuell noch nicht genau weiß, wie es im Herbst weitergeht, planen wir Möglichkeiten, damit man diese dann auch weiter nutzen kann.
Es ist ein Zeichen unserer Zeit geworden, dass die digitale Welt nun im Bewusstsein der Menschen gelangt ist und als Teil unserer Lebenswirklichkeit wahrgenommen wird. Dies animiert uns, neue Entwicklungen in Gang zu bringen, aber auch all die gelungenen Arbeiten abzusichern, damit sie nicht im digitalen Nirvana verschwinden.
Wir bieten nun allen Interessierten an, dass sie fortlaufend auf die Blogs zugreifen können und setzen dazu folgende Maßnahmen:
- Die Blogs bleiben erhalten und die Kinder können weiterhin dort einsteigen, auch im kommenden Schuljahr (keine neuen Anmeldungen mehr notwendig, außer für neue Klassen oder Schulwechsel).
- Wir tauschen Ende August auf der Startseite der Schulblogs die Klasse aus (z.B. die 2. wird zur 3. Klasse, d.h. die Kinder und Lehrpersonen müssen dort einsteigen).
- Die Beiträge der Lehrpersonen und Kinder werden archiviert und sind dann für die ModeratorInnen (Lehrpersonen) weiterhin sichtbar. In der Anleitung finden Sie die Vorgehensweise. Damit kann man ab Herbst neue Kategorien erstellen. Für die Kinder gibt es eine sauber aufgeräumte Oberfläche.
Dies muss man für alle Kategorien machen, aber der Aufwand ist klein. - Die 5. Klassen und die 3. Klassen MS werden archiviert und sind nicht mehr in den Listen, aber die Lehrpersonen können über den Link weiterhin zugreifen. Es kann sein, dass wir dafür eine eigene Seite machen. Die Kinder selbst entfernen wir aus der Liste der Klasse (sollte das nicht gewünscht sein, bitte mitteilen).
Für weitere Wünsche und Vorschläge stehen wir jederzeit zur Verfügung. Weiters wird es ab Herbst einige Neuerungen geben, um schrittweise zum virtuellen Klassenzimmer zu kommen. Didaktische Anleitungen sowie Webinare werden folgen.
Geschichte erleben
In diesem Beitrag möchte ich ein Beispiel aufzeigen, wie man mit Kindern der Grundschule (ab der 4. Klasse) und Mittelschule Geschichte anders angehen kann. Neben den geschichtlichen Ereignissen erwerben die Kinder auch Fertigkeiten im Erstellen von Karteikarten.
Ausgangspunkt ist das eigene Geburtsjahr. Die Kinder recherchieren, was in diesem Jahr alles passiert ist und sammeln dazu Material in Form von kurzen Texten, Fotos und Grafiken.
Diese Infos werden in eine Kartei eingearbeitet. Wir haben dazu das Format A3 gewählt. Grundlage ist eine Vorlage, die wir mit Publisher erstellt haben, die aber auch mit Word gemacht werden kann. Mit Publisher, das allen Schulen zur Verfügung steht, ist die Arbeit etwas einfacher, wenn die Kinder gelernt haben, damit umzugehen.
Es gibt für die Kinder konkrete Vorgaben bzgl. des Formats:
- eine Titelleiste für die Überschrift, in diesem Fall das Geburtsjahr;
- drei Spalten;
- Überschriften einheitlich, um die Lesbarkeit zu erhöhen;
- die Texte werden selbst geschrieben und nicht kopiert.
Die Ergebnisse werden nach Korrekturlesen ausgedruckt (evtl. sogar plastifiziert) und der Gruppe vorgestellt. Auf dieser Basis bekommen die Kinder viele Infos, was in ihrem Geburtsjahr passiert ist. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend arbeiten können. Differenzierung ist somit per se gegeben.
Diese Arbeit ist damit aber noch nicht abgeschlossen. In einer weiteren Phase machen die Kinder die gleiche Arbeit nochmals mit den Geburtsdaten
- der Geschwister,
- der Eltern und
- der Großeltern.
Diese Ergebnisse können dann auch in eine Zeitleiste eingetragen werden.
Auf diese Weise wird die zeitnahe Geschichte sehr lebendig, gleichzeitig werden aber auch die Interessen der Kinder ins Zentrum gerückt. Es entsteht auch ein großer Pool an Informationen von Kindern für Kinder.
Diese Arbeit kann aber auch weitergeführt werden, indem man auch andere Themenfelder mit hereinnimmt. Hier bieten sich Themen aus der Biologie, Zoologie, Physik, Geografie, Mathematik (man denke an Ruf & Gallin mit ihrem Modell Mathematik und Sprache) an.
In diesem Fall empfiehlt es sich, die Farben der Titelleiste nach Bereichen oder Fächern festzulegen.
Wichtig für die Arbeit ist eine gute Vorlage, die die Kinder dann mit Inhalten füllen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder sehr schnell damit umgehen können und dann ist es einfach, Produkte von Kindern für Kinder zu erstellen (s. Freinet: Den Kindern das Wort geben).
Das Ganze ist Teil des Konzeptes des 'Persönlichen Themas', das in einem weiteren Beitrag vorgestellt wird.
Audiyoukids
Nachdem wir bereits Beispiele für die Arbeit mit Audio aufgezeigt haben, hier noch ein weiteres Angebot, das den kreativen Ansatz verfolgt.
Audiyoukids ist ein spannendes Angebot, das sich mit Audiogeschichten beschäftigt. Ein genauere Beschreibung findet man über den Link.
Dieses Angebot kann man in den eigenen Unterricht (im Fernunterricht) einbauen und bietet die Möglichkeit, dass Kinder eigene Geschichten mit Hilfe von Audio entwickeln. Da Notebooks immer ein Mikrofon dabei haben, ist es kein Hindernis, dies umzusetzen.
Ein weiteres interessantes Angebot ist die Seite Audiyou. Dort findet man kostenlose Geräusche und Klänge, die man für die Arbeit nutzen kann.
Didaktische Überlegungen:
Es kann ein Angebot für den Sprachunterricht, aber auch für Musik und Technik sein. Mit diesen Werkzeugen können die Kinder unterschiedlich umgehen und entsprechende Erfahrungen machen.
Hervorzuheben ist die Möglichkeit, fächerübergreifend zu arbeiten.
Man denke nur an den mündlichen Sprachgebrauch. Damit ein gutes Werk entstehen kann, ist es notwendig, laut und deutlich zu sprechen, die Schriftsprache zu verwenden und einen Fluss in die Rede zu bringen. Dazu können die Kinder die Texte zuerst niederschreiben, das Vorlesen trainieren und dabei auf die Betonungen und Stimmungen achten.
Auch die Kombination mit den Geräuschen und Tönen kann diese Arbeit erheblich erweitern. Es könnte als Projekt für eine Woche laufen und man erkennt die verschiedenen Fächer an, die eine Rolle spielen.
Dieses Angebot ist nicht nur für die Grundschule, sondern in anderen Formen auch für die Mittelschule geeignet.
Hier ein tolles Beispiel einer Schülerin der Mittelschule, die mit Audio ein Hörspiel produziert hat, in welchem sie sich mit dem Corona-Phänomen auseinandersetzt.
Stefanie Andergassen aus der 2C - MS Tramin
Gemeinsam spielen und lernen
Für den Kindergarten wird ein tolles Angebot, Gemeinsames spielen und lernen, entwickelt, das auf blikk verfügbar ist. Dieses Angebot ist sehr breit gefächert und für alle zugänglich.
Diese Angebote sind auch für die 1. Klasse Grundschule interessant, besonders der Bereich der Naturwissenschaft und Technik. Dort kann man viele tolle Ideen finden, die man auch mit den Kindern der Grundschule zu Hause umsetzen kann. Dort gibt es auch eine interessante Videoreihe, die aufgebaut wird: Kindergartenforscher.
Denkbar ist, diese wirklich gelungenen Experimente in das eigene Programm mit aufzunehmen, dazu reicht es, wenn man den Link setzt und vielleicht noch Aufgabenstellungen hinzufügt, die die Kinder dann im Blog in verschiedenen Varianten umsetzen können (Zeichnungen, Vips, Audio, Kurzfilme).
Wir wir beobachten konnten, haben sich inzwischen viele KollegInnen zu wahren ExpertInnen der Medien entwickelt und mit ihnen auch die Kinder und deren Eltern. Je kreativer die Aufgabenstellungen sind, desto mehr Spaß macht es auch den Familien.
Wortwolke erstellen in einem Jitsi- Meeting - 1.Klasse
Die Schüler der ersten Klasse treffen sich zu einem Video – Meeting (Jitsi). Heute steht das Thema „Wörter mit Ww“ auf dem Programm.
Ich öffne auf Chrom im Hintergrund die Seite www.wortwolken.com
Beim Treffen mit den Kindern teile ich den Bildschirm (Chrom Tab- Wortwolken)
Unter Datei – Text bearbeiten/herein kopieren öffnet sich eine leere Seite. Gemeinsam suchen wir Wörter mit Ww. Mit den verschiedenen Möglichkeiten (Umriss, Maske, Thema, Farben, Schriftart) generieren wir eine Wortwolke.
Und das ist das Ergebnis:
Es hat richtig Spaß gemacht!
Hinweis:
Beim Teilen des Bildschirmes sieht die Lehrperson die Schüler nicht mehr. Dazu empfiehlt es sich, mit zwei Geräten (z.B. Laptop und Tablet) gleichzeitig teilzunehmen und unterschiedliche Inhalte abzuspielen (Präsentation Wortwolke und Videokonferenz). Wichtig dabei ist, bei einem Gerät das Mikrofon auf stumm zu schalten und die Lautstärke auf 0 zu setzen.
Da PowerPoint a video
Grazie ad una collega, ho scoperto il potenziale di trasformare un semplice PowerPoint in un video, corredato magari anche di audio.
Trovo sia uno strumento particolarmente utile in questa fase di didattica a distanza. Può essere utilizzato per raccontare storie, ma anche per spiegare esercizi e per introdurre nuovi argomenti in qualsiasi materia.
Di seguito, un tutorial che spero vi aiuti a realizzare questi video!
Qui trovate un esempio di impiego nella didattica a distanza
Fina, fata della primavera, nella neve
Digimed
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In blikk gibt es eine Rubrik, die für Lehrpersonen gedacht ist und dem Austausch dient. In 'Software und Webseiten', die man auf der Startseite oben rechts unter der Rubrik DIGIMED (Digitale Medien) findet, gibt es eine große Sammlung an Empfehlungen für Webseiten und Software. |
Diese Liste ist für alle interessant, da sie verschiedene Kategorien vorsieht:
- blikk - Liste: ist eine allgemeine Liste
- A-Liste: Software, die an Schulen in Südtirol auf den PCs von den Technikern standardmäßig installiert wird. Hier kann man überprüfen, was alles verfügbar ist.
- B-Liste: Software, die an den Schulen auf Anfrage installiert wird. Die Produkte dieser beiden Listen wurden getestet und sind kompatibel.
- blikk - Empfehlungen: diese Produkte haben 5 blikks und entsprechen den Vorstellungen eines kreativen und kommunikativen Umgangs mit digitalen Medien.
Jede/r, der sich anmeldet, kann hier selbst Produkte vorstellen und bis zu 4 blikks vergeben. Diese Seite lebt von der Bereitschaft, selbst auch was vorzustellen. Je mehr da mitmachen, desto interessanter wird die Auswahl.
Wortwolken
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Mit diesem Tool, das kostenlos im Internet zur Verfügung steht, kann man Wortwolken schaffen. |
Dazu ist es notwendig, dass man einen Text oder eine Sammlung von Wörtern zur Verfügung hat, die man einfügt (durch Kopieren).
Für die Arbeit selbst stehen verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung, von Farben über Abstände, Schriftarten bis zu fertigen 'Modellen' oder Vorlagen.
Beispiel Schmetterling
Es ist ein sehr kreatives Werkzeug, das man auch in der Grundschule einsetzen kann. Je geschickter man damit arbeiten kann, desto mehr Möglichkeiten gibt es, wirklich kreativ zu sein.
Didaktische Überlegungen
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, das Werkzeug für die Arbeit einzusetzen.
Die Kinder erstellen eigene Wortwolken und speichern sie als Grafik ab. Diese stellen sie dann in den Blog und andere Kinder sowie die Lehrpersonen können sie kommentieren. Ideal wäre, wenn man in einen konstruktiven Diskurs kommt, um die Qualität schrittweise zu erhöhen.
1. Gedichte
Kinder können eigene Gedichte niederschreiben, die wichtigsten Wörter mehrmals schreiben und sie mit dem Tool grafisch gestalten. Dazu bieten sich die Vorlagen an, die man nutzen kann, um sich mit dem Programm vertraut zu machen.
2. Texte
Die Kinder nehmen Texte, die sie erstellt haben und machen daraus eine Wortwolke. Auf diese Weise können sie feststellen, welche Wörter sie am häufigsten verwendet haben. Dies zeigt sich in den unterschiedlichen Größen und Farben. Der eigene Text wird zu einem kleinen 'Kunstwerk'.
3. Von der Wortwolke zum Text
Die Lehrperson erstellt eine Wortwolke. Es reicht, eine Wortliste zu erstellen, wobei Wörter, je nach Wichtigkeit, öfters geschrieben werden (einfach umsetzbar durch kopieren). So entsteht eine Wolke und diese Wörter können die Kinder nutzen, um eine Geschichte zu schreiben.
4. Wortlisten
Eine interessante Funktion ist die Wortliste. Kinder können ihren Text einfügen und überprüfen, wie oft sie ein Wort verwenden. Das kann recht aufschlussreich sein, um auch zu schauen, welche Wörter z.B. gehäuft auftreten, die man eher vermeiden möchte (z.b. dann).
Umgekehrt kann auch eine Lehrperson einen Text einfügen und so die Häufigkeit von Wörtern überprüfen. Es kann einen gute Grundlage für ein gemeinsames Gespräch sein.
Hinweis:
Beispiel für die 1. Klasse Grundschule
Comics selbst machen
Nun wollen wir uns mal einer ganz anderen kreativen Seite zuwenden, die Kindern großen Spaß machen kann. |
Das Programm Toonytool ermöglicht es, dass Kinder einfache Comics selbst erstellen können. In einer einfachen Variante wäre es möglich, bereits ab der 3. Klasse Grundschule damit zu arbeiten.
Die Kinder können jeweils ein Bild erstellen, dazu stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung:
- Hintergrund (man kann auch eigene Fotos einfügen)
- Charaktere
- Sprech- und Gedankenblasen
- Objekte
Dieses Bild kann geteilt oder als Grafik gespeichert werden.
Möchte man ein komplettes Comic generieren, so ist es jedoch notwendig, diese Bilder dann in einem anderen Programm (z.B. Word) zusammenzufügen. Dies ist aber insofern interessant, da die Kinder erleben, wie so eine Arbeit abläuft.
Didaktischer Hinweis:
Man kann mit den Kindern einfache Geschichten entwickeln, die sie dann in den Blog stellen und wo andere Kinder in der Form des Kommentars die Geschichte weiterentwickeln.
Noch interessanter wird es, wenn es mit Audio unterlegt wird, z.B. Dialoge, die man mit Vips, das bereits in den meisten Blogs integriert ist (in der Kids-Version), aufnehmen kann.
Audio - Didaktisch
Die Grundlagen für die verschiedenen Möglichkeiten, Audioprodukte wie Hörspiele zu erzeugen, wurde bereits in diesem Blog aufgezeigt. Gearbeitet wird mit Audacity.
Hier werden nun Beispiele gezeigt, was man im Unterricht machen könnte.
1. Lesetraining
Audacity hat den großen Vorteil, dass man Lautstärke sichtbar macht. Daher ist es ein tolles Tool, um mit den Kindern ein Lesetraining zu machen. Die Kinder sehen selbst, wann sie zu leise gesprochen/gelesen haben. Damit entsteht eine Selbstkontrolle und mit regelmäßigen Üben kann das Kind lernen, auch lauter vorzulesen.
2. Geschichten entwickeln
Die Kinder lesen ein Buch und lesen daraus eine kurze Passage vor, die sie mit Audacity aufnehmen. Diese können sie dann mit Hilfe der verschiedenen Effekte verändern.
Ideal ist es, wenn sie Dialoge aufnehmen. In diesem Fall können sie durch verändern der Frequenz die Stimmen höher (z.B. Maus) oder tiefer (z.B. Bär) machen.
3. Geräusche
Die Kinder (geht auch alleine) überlegen sich ein Hörspiel und welche Geräusche sie brauchen (Wasser, Tür schlagen, Schritte, ... ). Sie überlegen sich, wie sie diese Geräusche erzeugen können (man denke hier an Theater). Mit Hilfe eines Smartphones nehmen sie die Geräusche auf. Nun könnten sie eine Geschichte (z.B. aus 1.) nehmen und überlegen, wo die Geräusche hineinpassen. Durch Experimentieren (Lautstärke, Höhe und Tiefen etc.) können sie ihr Hörspiel gänzlich verändern.
Hier ein Beispiel, wie nur mit Geräuschen gearbeitet wurde. Achten Sie bitte darauf, welchen Effekt das auf Sie selbst hat. Diese Arbeit ist äußert kreativ, führt zu vielen Fragen und macht in der Produktion viel Spaß.
Selbstverständlich gibt es im Internet Angebote zu Geräuschen. Man muss jedoch darauf achten, ob sie kostenpflichtig sind - und spannender bleibt es, selbst zu überlegen, wie man konkret die gewünschten Geräuschen herstellen kann.
4. Geräusche raten
Die Kinder erstellen eine Sammlung von Geräuschen und stellen sie den anderen Kindern z.B. im Blog zur Verfügung. Die Kinder können dann bei den Kommentaren ihre Vermutungen hineinschreiben. Ausgangspunkt könnte ein Beispiel der Lehrperson sein.
Für die unteren Klassen erstellt die Lehrperson sollte Beispiele und stellt sie im Blog den Kindern zur Verfügung.
5. Gegenstände raten
Es wird eine Reihe von Geräuschen zusammengestellt, die verschiedene Möglichkeiten bieten. Ziel ist es dabei, einen Gegenstand zu erraten.
Möglichkeiten:
- Der erste Buchstabe des Geräusches ist ein Teil des Wortes. Die Zusammensetzung aller Geräusche ergibt dann den Gegenstand.
- Die Kombination der Geräusche und Töne führt zum Ergebnis, also den Gegenstand.
- Kinder höherer Klassen erstellen das für Kinder der unteren Klassen oder den Kindergarten. Dabei nehmen sie nicht fertige Produkte her, sondern überlegen, wie sie diese Geräusche und Töne selbst erzeugen können.
6. Sachthema als Hörspiel
Das Kind bereitet ein Sachthema vor und erstellt dazu eine Audiodatei mit Hilfe von Audacity. Dies kann dann auch mit entsprechenden Geräuschen kombiniert werden.
Beispiel: Thema Tiere, Kind stellt verschiedene Tiere vor, erzählt dazu, was es erforscht hat und sucht die entsprechenden Tierlaute, die es mit in die Tonaufnahme einbindet.
6. Audiospur für Videos bearbeiten
Wenn man eigene Videos erstellt, kann man dort die Tonspur nachbearbeiten oder auch neu erstellen. Eine kurze Anleitung findet man in diesem Blog.
Dies sind nur einige Beispiele, wenn man die Kinder damit arbeiten lässt, wird man staunen, welche Kreativitä sie entwickeln und was sich damit machen lässt.
Es kann auch mal als Alternative für den klassischen Aufsatz betrachtet werden, der den mündlichen Sprachbereich fördert, da eine saubere Sprechweise notwendig ist.
Um dies auch über das Internet umsetzen zu können, müssen die Kinder im richtigen Format abspeichern und untereinander teilen. Sie könnten es auch in einer Videokonferenz (z.B. mit Jitsi) zu zweit bearbeiten.
7. Sprachen
Eine weitere Möglichkeit ist, Wörter oder Sätze in verschiedenen Sprachen aufzunehmen. Dies bietet sich z.B. für Italienisch oder Englisch an. Ein Kind spricht ein Wort oder einen Satz in der Muttersprache, ein zweites Kind übersetzt es in die zweite Sprache und achtet dabei auf die richtige Aussprache. In einem zweiten Schritt kann es umgekehrt umgesetzt werden.
8. Dialekte
Ein spannendes Projekt könnte der Vergleich von Wörtern in den verschiedenen Dialekten. Dies könnte ein Projekt zwischen verschiedenen Klassen im ganzen Land sein.
Die Kinder sammeln typische Wörter, nehmen diese auf, teilen sie online mit anderen Klassen, die nun ihre Version einfügen. Auf diese Weise entsteht eine Sammlung von Wörtern in verschiedenen Dialekten.
Ergänzend könnte man auch sprachliche Besonderheiten in den verschiedenen Dialekten herausarbeiten.
Aus dem Material lässt sich ein Audiorätsel entwickeln. Die Kinder müssen dann die verschiedenen Aussprachen den Dialekten zuordnen.
Falls Sie weitere Ideen und Impulse haben, wäre es toll, wenn Sie diese in den Kommentaren vorstellen. So kann ein Pool an Ideen entstehen.
s. auch Hörspiele mit Anleitungen
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