Feuerwerk |
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Die Cranger Kirmes Schon zu Zeiten der alten Germanen gab es in der Emscherniederung Wildpferde. Seit Mitte des 15.Jahrhunderts wurden die Wildpferdeim Emscherbruch einmal im Jahr zusammengetrieben, eingefangen und zugeritten. Der damalige Ritter Derick von Eickel auf der Burg Crange hatte auch das Marktrecht und konnte so die Pferde in Crange verkaufen. Zu so einem großen Markt kamen viele Händler, die auch andere Dinge verkauften, sowie Seiltänzer, Taschenspieler, Gaukler und Sänger. Je mehr Industrie und Bergbau die Bauern verdrängten, um so weniger Pferde wurden verkauft. Der große Markt aber bleib bestehen und entwickelte sich immer mehr zu einer riesigen Kirmes. Heute ist die Cranger Kirmes die drittgrößte Kirmes in Deutschland. 10 Tage im August stehen dann ca. 500 Stände auf dem Kirmesplatz. Zu Beginn und zum Abschluss der Cranger Kirmes gibt es ein großes Höhenfeuerwerk. |